Vattenfall: Strompreise werden um 5,9 Prozent erhöht – Deutliche Ersparnis durch Anbieterwechsel möglich

Die Stromkosten steigen und steigen. Ab dem 01. Januar 2010 müssen private Haushalte in der Hauptstadt mehr für Strom bezahlen. Das betrifft sowohl den Grundversorgungstarif als auch andere Tarife des schwedischen Stromkonzerns Vattenfall. Dabei können Stromkunden ihre Rechnung sogar senken: Nach der Berechnung des Vergleichsportals Toptarif kann eine Familie mit 4400 Kilowattstunden Jahresverbrauch rund 310 EUR einsparen – durch den Wechsel ihres Energieversorgers. Gegenüber dem Grundversorgungstarif von Vattenfall ist beispielsweise das Prepaid-Angebot 4500er Family von FlexStrom rund 310 EUR günstiger. Die angekündigte Preiserhöhung von Vattenfall ist dabei noch nicht berücksichtigt. Als konzernunabhängiger Versorger steht FlexStrom für besonders attraktive Strompreise und ist seit seiner Gründung im Jahr 2003 bereits stark gewachsen: „Immer mehr Stromkunden in Berlin achten auf die Strompreise und profitieren von unseren guten Angeboten“, sagt Robert Mundt, Vorstandsvorsitzender von FlexStrom. „Wir begrüßen das, denn nur so bleibt Energie in Deutschland auf Dauer bezahlbar.“

Mit einem Anbieterwechsel können Stromkunden auch Einfluss auf die Stromproduktion nehmen. Beim konzernunabhängigen Versorger FlexStrom betrug der Ökostrom-Anteil in 2007 beispielsweise mehr als ein Viertel. Bei Vattenfall waren es im selben Jahr weniger als 19 Prozent. Der Konzern, der die einstige Bewag übernommen hat, hat in der Vergangenheit besonders stark auf Strom aus der Kohleverbrennung gesetzt. Die Umweltbelastung durch CO2-Emission betrug bei Vattenfall im Jahr 2007 rund 655 Gramm je Kilowattstunde. Im deutschen Durchschnitt waren es hingegen 542 gr/kWh, bei FlexStrom sogar nur 421 Gramm je Kilowattstunde. Oftmals sind Ökostrom-Tarife in Deutschland sogar günstiger als der lokale Grundversorgungstarif.

Verbraucherschützer und Politiker empfehlen den Stromkunden bereits seit einiger Zeit, sich aktiv nach günstigen und alternativen Stromtarifen umzuschauen. Vergleichsportale wie Toptarif, idealo und check24 helfen den Verbrauchern, ihren idealen Tarif auszuwählen. Die meisten Haushalte beziehen Strom immer noch im Grundversorgungstarif, der bei einem Preisvergleich meist deutlich teurer ist als die günstigsten Angebote auf dem Strommarkt. In Berlin hatten sich in den letzten Jahren zahlreiche Haushalte für den niederländischen Versorger Nuon entschieden. Vattenfall hat den Nuon-Konzern allerdings in diesem Jahr übernommen und muss auf Anweisung der Kartellbehörden die Vertriebssparte in der Hauptstadt verkaufen.

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Eine Reaktion zu “Vattenfall: Strompreise werden um 5,9 Prozent erhöht – Deutliche Ersparnis durch Anbieterwechsel möglich”

  1. Ingo

    Hallo,
    hab auch im letzten Jahr genau das gleiche erlebt. Panikmache weil die Stromanbieter zum Jahreswechsel die Preise erhöhen. Ein Tipp wie im Artikel erwähnt: Sofort Anbieter wechseln und Geld sparen. Werde auch wieder einen Stromrechner nutzen und dann den günstigsten auswählen. Die Leistung ist doch die gleiche. Gruß Ingo

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